Kitty Solaris
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Kitty Solaris
Dass Kitty Solaris zu Recht als eine der interessantesten Songwriterinnen Berlins gilt, dürfte hoffentlich allgemein bekannt sein. Doch stellt sich die Frage ob diese einfache Kategorisierung nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Golden Future Paris“ überhaupt noch ausreicht.
Sparsam instrumentiert und an der Kreuzung von Pop, Folk, Elektronik und Rock gelegen, das ist die Musik der Berliner Sängerin und Gitarristin Kitty Solaris, die ihre Lieder selbst schreibt – und ihre Demos in ihrer Küche auf dem Prenzlauer Berg austüftelt. Im Studio werden die Songs dann neu arrangiert und um interessante Beimischungen ergänzt: hier ein Tupfen Akkordeon, dort schmettert eine Trompete, dann ein Hip-Hop-Break, ein lateinamerikanischer Rhythmusfetzen … eine beschwingte Mischung, die viel Abwechslung bietet und trotzdem nicht auseinander fällt. Nach dem Début „Zukünftige Luft-Hostess“ und der zweiten Platte namens „mein Heim ist meine Disco“ nun also das neue Werk, das „goldene Zukunft Paris“ heisst: Wieder ein CD-Titel, den man malen könnte – am besten als Comic-Zeichnung, in kräftigen Farben, und in der Sprechblase würde stehen: „Bravo!“
Kitty Solaris festigt vor allem mit ihrem letzten Album „Golden Future Paris“ nicht nur ihre Position als bedeutendste musikalische Künstlerin an der Spree, sondern steigt durch diesen Release zur wichtigsten Songschreiberin dieses Landes auf und spielt wie PJ Harvey hoffentlich bald auch im ausverkauften Admiralspalast an der Friedrichstraße. Verdient hätte sie es. (Quelle: Soundmag.de)








